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Der ZMLP hat seine wichtigsten Aktionslinien für die beiden nächsten Jahre festgelegt. Sein Vierjahresplan 2010-2013 listet alle Prioritäten auf, sei dies betreffend die Löhne, die Arbeits- oder die sozialen Rahmenbedingungen. Dieser Plan (er kann beim Link hier unten heruntergeladen werden) wurde von der Delegiertenversammlung vom 26. September 2009 angenommen. Nachfolgend stellen wir Ihnen einige wichtige Punkte vor.
• Attraktive öffentliche Dienste aufrechterhalten und weiter entwickeln: Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet der ZMLP an verschiedenen Fronten: Aufwertung des Images, attraktive Lohnpolitik, verstärkte Weiterbildung, Aufrechterhaltung des Pensionierungsalters und der Vorsorgeziele für die neue Pensionskasse des Staatspersonals (PKWAL).
• Vollständiger Teuerungsausgleich. Er ermöglicht es, die Kaufkraft zu erhalten.
• Reale Lohnerhöhung von 1% im Jahre 2012.
• Aktive Begleitung bei der Ausführung des Gesetzes über die staatlichen Vorsorgeeinrichtungen (GVE). Dieses Gesetz wird abgeändert werden. Man wird dort den Übergang zum Beitragsprimat integrieren. Der ZMLP fordert Begleitmassnahmen. Sie würden für die Altersklassen von 40-57 Jahren einen sanften Übergang ermöglichen. Gegenwärtig hätten gewisse unter ihnen lediglich eine teilweise bzw. überhaupt keine Garantie, die Gesamtheit ihrer Rente zu erhalten.
Der ZMLP beharrt auf der Notwendigkeit, die Umsetzung des neuen Gesetzes aktiv mit zu begleiten. Ein Gesetzestext ist eine Sache, deren Umsetzung in die Praxis, eine ganz andere. Der ZMLP ist für eine enge Überwachung in Partnerschaft mit dem Staatsrat. Dies wird Garantie dafür geben, dass die Absichten in die Tat umgesetzt werden und dass die zu Beginn festgelegten Ziele auch wirklich erreicht werden.
• Aufrechterhaltung des Grundsatzes der Lohnprogression. Der Staat belohnt die Erfahrung seiner Angestellten in Form von regelmässigen Anpassungen ihrer Löhne. Diese Lohnerhöhungen dürfen nicht, je nach Schwankungen der wirtschaftlichen Lage, in Frage gestellt werden.
• Aufhebung der langfristigen Auswirkungen der Anlaufstufen. Am Ende der 90er-Jahre wurden rund 2000 Personen mit 5-6% unter ihrem normalen Lohn angestellt. Der ZMLP verlangt nicht eine Aufholung, jedoch die möglichst rasche Aufhebung dieser Lohnungerechtigkeit.
• Entwicklung der Gesundheitsförderung und der Prävention der beruflichen Risiken innerhalb des Staates. Das Thema "Arbeit und Gesundheit" hat für den ZMLP hohe Priorität. Er hat sich bereits anlässlich einer Extratagung im Rahmen von Sion-Expo damit befasst. Er wird auch in Zukunft daran arbeiten.
Mehr Informationen...
Vierjahresplan 2010-2013
Prioritäre Achsen, die dem Staatsrat am 22. März 2011 zugestellt wurden (sie müssen von der Delegiertenversammlung vom 1. Oktober 2011 noch verabschiedet werden)
Budget 2012: Brief an den Staatsrat
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